- - WAS BLEIBT? - EIN VERSUCH ZUR GEGENWART

Im Jahr 2014 richtet unsere Gesellschaft den Blick zurück auf den Beginn des Ersten Weltkriegs, analysiert dessen Ursachen sowie Auswirkungen und wirft zugleich Fragen nach unserer Erinnerungskultur auf. Die Universitätsgalerie der Bauhaus-Universität Weimar »marke.6« geht einen anderen Weg. Sie richtet den Blick in die Zukunft, in das Jahr 2114.

Die Ausstellung »Was bleibt? – Ein Versuch zur Gegenwart« wird dem Vorhaben folgen, ein Charakterbild unserer Zeit zu entwerfen, indem sie fragt, was in 100 Jahren von uns erhalten sein wird. Was ist es, das unser Zeitalter von anderen unterscheidet und worin kommt es zum Ausdruck? Welche gegenwärtigen Entwicklungen und Ereignisse werden als erinnernswert gelten und Eingang in das kollektive Gedächtnis finden?

Neun Positionen internationaler Bauhaus-Studierender wurden aus den zahlreichen Einsendungen ausgewählt: Ayla Güney, kiosk.6, Christopher Falbe und Sebastian Wanke, Charlene Hahne, Haiyue Tao, Lea Kutz, Max Ratay, Rubab Paracha, Hannes Schmidt.

Sie zeichnen mit unterschiedlichen Medien – darunter Film, Fotografie sowie Performance-Kunst ein Bild des Jahres 2014, welches Assoziationsspielraum für die Besucherinnen und Besucher bietet.

Diese sind von dem Kuratorenteam dazu aufgerufen ihr eigenes Charakterbild des Jahres 2014 zu entwerfen und in der Ausstellung zu konservieren.

Die Ausstellung wird gefördert durch den Kreativfonds der Bauhaus-Universität sowie von Boesner und dem Studentenwerk Thüringen.

Wann 08.08.2014 bis 03.11.2014
Mi - Mo 11:00 - 18:00 Uhr
Wo Neues Museum, Weimarplatz 5, Weimar
Produktionsleitung Andrea Karle & Michael Merkel