CHARLENE HAHNE

 

Herkunft Weimar/Deutschland
Fach-/Kunstrichtung Malerei, Installation
Studienrichtung Freie Kunst
Curriculum Vitae
1988 geboren in Magdeburg, Deutschland
06/2007 Abitur, Norbertusgymnasium Magdeburg
09/2008-08/2009 Bachelorstudium der Kulturwissenschaften, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
09/2009-03/2010 Bachelorstudium der Freien Kunst, Muthesius Kunsthochschule Kiel
04/2010-aktuell Diplomstudium der Freien Kunst, Bauhaus-Universität Weimar
02/2012-07/2012 außerordentliches Studium der Bildenden Kunst, Universität für angewandte Kunst ´Wien, Österreich
Förderungen/Preise
2011 Kreativfond der Bauhaus-Universität Weimar für das Projekt „Nähe“
2012-2013 „Bauhaus-Stipendium“ der Bauhaus-Universität Weimar
2013 GRAFE-Kreativpreis / Messeauftritt Preview Berlin 2013
2014 Kreativfond der Bauhaus-Universität Weimar für die Reihe „Ferien“
Ausstellungen (Auszug)
01/2011-02/2011 Raum 10/11, Galerie Eigenheim, Weimar 
07/2011-10/2011 Zwölfenbeinturm, Universitätsbibliothek der Bauhaus-Universität Weimar 
01/2012-02/2012 gefilterte Natur, Galerie 7b, Erfurt
07/2012-08/2012 Malerei und Zeichnung am Bauhaus heute III, Galerie Eigenheim, Weimar 
10/2013-01/2014 GREEN SPACE /  Le Jardin Souterrain, Metro Saint-Germain-des-Prés, Paris 
11/2013-02/2014 Bauhaus Essentials, marke.6, Neues Museum Weimar 
02/2014-04/2014 Ehrfurcht vor den Dingen, Jarmuschek + Partner, Berlin  

Charlene Hahnes Werke sind im Wesentlichen bestimmt von einem dialogischen Moment zwischen Fotografie und Malerei.

 

 

"über Landschaft." (POSITIONS BERLIN 2015, Streifzüge)

Landschaft. Naturraum. Kultivierung von Naturräumen. Inbesitznahme von Naturräumen. Aneignung. Der Mensch. Landschaft ist etwas das erst aus der Betrachtung von Naturräumen durch den Menschen entsteht. Die Abgrenzung von Innen und Außen, die Schaffung von Schutzwällen aus Mauerwerk und Strukturtapeten, die Zähmung der „Wildnis“ durch Motorsägen und Zäune verklären die Angst vor der Natur, die dem Mensch evolutionsbedingt eigen ist. Wir wiegen uns in Sicherheit. Als kulturelles Konstrukt dient „Landschaft“ einer Gesellschaft zur Naturwahrnehmung, die sich von der Natur distanziert hat.

Schnee II, Acryl, Öl und Kreide auf Leinwand, 260 x 200 cm, 2015

Wald, Acryl und Öl auf Leinwand, 280 x 200 cm, 2014


"Ferien" (WAS bleibt? - Ein Versuch zur Gegenwart)

Bei der Arbeit „Ferien“ handelt es sich um eine zusammenhängende Reihe von 10 Fotografien, welche in 3 kleinere Einzelserien unterteilt ist. Inhaltlich beschäftige ich mich in dieser Arbeit mit Erinnerung und Vergehen, der An- und Abwesenheit menschlicher Spuren in „Naturräumen“. Aus meiner eigentlichen Absicht den Habitus der Leute während der Ferien einfach zu dokumentieren entwickelte sich schnell der Drang ihn zu entfernen und die Frage danach was der Mensch dort eigentlich tut und was passiert, wenn er nicht mehr da ist.

Digitalprints, aufgezogen auf Aludibond, 60 x 80 cm, 2014


"Ohne Titel" (Bauhaus Essentials 2013)

Denn wir sind wie Baumstämme im Schnee. Scheinbar liegen sie glatt auf, und mit kleinem Anstoß sollte man sie wegschieben können. Nein, das kann man nicht, denn sie sind fest mit dem Boden verbunden. Aber sieh, sogar das ist nur scheinbar.“
(Franz Kafka)

Digitalprint, aufgezogen auf Aludibond, 70 x 40 cm, 2013

 

KONTAKT

E-Mail: charlene.hahne [at] gmx.de
Website: charlenehahne.de