FLäCHELINIEWORTRHYTHMUS

Kurs der Professur Grafikdesign im Sommersemester 2014

Anna Rüstig
Anne Marx
Bernadett Ritter
Cenk Özbakir
Christina Plener
Elisa Trebstein
Elisabeth Kraus
Hyojung Julia Seo
Katharina Hüttler
Lena Haubner
Lina Potschinski
Luisa Maier
Lukas Löffler
Markus Weisbeck
Mathias Schmitt
Matthias Walther
Meaghan Amber Tardif-Bennett
Michael Ott
Nicolás Roque Nóbile
Paul Stolle
Ramona Seidl
Robin Weißenborn
Valentin Stengl
(Visuelle Kommunikation)

Die Studenten hatten für jeden Aufsatz Ruders drei Wochen Bearbeitungszeit. Dabei diente die erste Woche zur Ideenfindung, die zweite zum Experimentieren und die dritte Woche zum Ausarbeiten der Ergebnisse auf neun schwarz-weißen DIN A3 Ausdrucken.
Über das Semester bildete so jeder Student eine Bibliothek mit zahlreichen Ergebnissen, Zwischenergebnissen, Experimenten und Studien zu den vier Aufsätzen Ruders.
Als Endaufgabe war ein DIN-A1 Plakat zu gestalten, dessen Inhalt sich aus dieser Bibliothek zusammensetzte und, anlässlich des 100. Geburtstag, einen Buchstaben aus dem Satz „Happy Birthday Emil Ruder“ enthalten sollte.

FLÄcheLinieWortRhythmus (Bauhaus Essentials 2014)

30 Jahre nach Kandinskys Grundlagenpublikation „Punkt und Linie zu Fläche“ veröffentlicht der Schweizer Gestalter und Typograph Emil Ruder in der Publikationsreihe der „Typographischen Monatsblätter“ von 1958 bis 1959 vier Aufsätze zur selektiv reduzierten Betrachtung gestalterischer Problemstellungen. 
Die in vier Kategorien – Fläche, Linie, Wort & Rhythmus – unterteilten Schriften sieht Ruder als die Grundelemente visueller Gestaltung, die es gilt von Grund auf in separierten Aufgabenstellungen zu begreifen.

Beherrscht man diese Elemente, beherrscht man die Disziplin guter Gestaltung. 
Der Kurs versteht sich eher visuell-atmosphärisch und soll gestalterische Möglichkeiten beschreiben und nicht konkret eine Aufgabe lösen. Der Kurs ist also mehr Gymnastik als Wettkampf.

Kontakt

E-Mail: grafikdesign [at] gestaltung.uni-weimar.de
Webseite: http://herbert.gd/