FRANZISKA WALDSCHMITT

Herkunft Aschaffenburg
Fach-/Kunstrichtung Gestaltung
Studienrichtung Produktdesign
Curriculum Vitae
2015 Studium Product Design an der Glasgow School of Art, Scotland
seit 2012 Studium Produkt-Design an der Bauhaus Universität Weimar, Deutschland

 

"Temporary Production Mould (TPM); Experimentelle Entwicklung einer temporären produktionsform" (Bauhaus essentials 2015)

Die Methode Temporary Production Mould (TPM) stellt eine alternative Abformtechnik für das Erzeugen individualisierter Replikationen dar. Grundlage ist das Prinzip des Particle Jammings, bei dem kleine, raue Partikel in einer luftdichten Hülle einen plastischen Abformkörper erzeugen. Wird ein Vakuum angelegt, verkeilen sich die Partikel und versteifen den Körper. Wird Luft wieder eingelassen, lässt sich der Körper an ein anderes Objekt anformen. Das schnelle Kopieren individueller, vor allem organischer Formen, ist die Stärke des Verfahrens. Anwendungsmöglichkeiten werden daher im Bereich der Or- und Prothesis gesehen. Das Verfahren bietet die Möglichkeit der Anpassung an die jeweiligen körperlichen Bedingungen und damit der Erstellung einer individuell angepassten Schnittstelle zwischen Körper und Pro- oder Orthese.


TPM-Körper: Original von Aileen Schaare

TPM-Kopie: Kopie von Franziska Waldschmitt

TPM-Verfahren:      
1. Objekt eindrücken und Vakuum anlegen
2. Gussmaterial einfüllen
3. Aushärten lassen
4. Kopie entnehmen


TPM-Anwendung: Abformen eines Beinstumpfes zum Erzeugen einer individualisierten Prothese

 

KONTAKT

E-Mail: franziska.waldschmitt [at] uni-weimar.de