LEA KUTZ

Herkunft Baden Würtemberg
Fach-/Kunstrichtung Konzeption, Text/Bild
Studienrichtung Visuelle Kommunikation
Ausbildung
seit 2009 Studium Visuelle Kommunikation, Bauhaus-Universität, Weimar
2012 Ausstellung auf der “Preview“ Berlin
2012-2013 Auslandsemester an der University of Ulster, Belfast
2013 Praxissemester im Bereich Art bei Ogilvy & Mather, Frankfurt
2013 Erscheinen von “Eselsohren“ beim DuMont Verlag
2014 Ausstellung Ehrfurcht vor den Dingen, Galerie Jarmuschek + Partner, Berlin
Preise
2012 Bauhaus Essentials
2012 GRAFE-Kreativpreis
Lea Kutz * 1987 in Gengenbach, Baden-Württemberg, Studium der Visuellen Kommunikation an der Bauhaus-Universität Weimar. Schwerpunkt ist Text/Bild. Stellt Dinge lieber visuell dar, als sie mit Worten zu erklären. (Sie kann außerdem mit zwei Händen gleichzeitig und spiegelverkehrt schreiben.)

 

Fundsachen (Was bleibt? - Ein Versuch zur Gegenwart)

Was bleibt von uns erhalten? Da die Welt in der wir leben gerne als Wegwerfgesellschaft bezeichnet wird, lässt sich diese Frage mit “jeden Menge Müll“ beantworten. Oft können wir nicht mehr unterscheiden, ob manche Dinge tatsächlich verloren, oder doch absichtlich zurückgelassen wurden. Gleichzeitig sind Fundsachen Erinnerungen an unsere Mitmenschen, an Leute, die vor uns dort waren, wo wir gerade sind. Und steckt in der Frage nach dem was bleibt, nicht auch der Wunsch vermisst zu werden? Ein Zeichen zu setzen dass man da war, der Wunsch Spuren zu hinterlassen? Fundsachen sind deswegen ein Symbol unser Zeit, da sie als Reminiszenzen an Individuen gelten können und gleichzeitig auch einfach nur verantwortungslosen Umgang mit unserer Umwelt dokumentieren.

Belfast 2012, Vitrine

"Binärsystem" (Bauhausessentials 2012)

Männlich, weiblich? Wir erkennen Frauen und Männer meist ohne Mühe an der Kleidung, am Habitus, an den Tätigkeiten und an vielem anderen mehr, schließlich haben wir gelernt, die physischen Merkmale, die wir als geschlechtlich interpretieren, auch nach außen entsprechend zu repräsentieren.
Wer sich nicht an diese Regeln hält, gilt oftmals entweder als "verweiblicht" oder als "Mannsweib" mit entsprechenden sozialen Konsequenzen. Bei Menschen deren physischen Merkmale gar keine eindeutige Zuweisung zu einem der beiden Geschlechter erlauben, wurde dieser Zustand bis vor kurzem einfach pathologisiert.
Dabei bleibt im Raum stehen, wer diese Regeln aufstellt und wem dieses binäre Geschlechtersystem überhaupt nützt.

 

Kontakt

E-Mail: Leakutz [at] web.de
Webseite: http://the-small-box.tumblr.com/