MUNROI

Gruppenmitglieder Martin Fink
Philipp Bader
Marco Rüdel
Peter Netzer
Martin Ahner
Elena Masla
Franziska Wiegald 
Lehre Entwerfen und Tragwerkskonstruktion
Fach-/Kunstrichtung Architektur, Freie Kunst
Studienrichtung Freie Kunst, Architektur
Curriculum Vitae
2012 Vom Ende Der Welt, Neues Museum, Weimar
2012 MUNROI - The City Of Shelter & Force, CIB, Weimar
2011 Entropie - Über Verlust Und Gewinn, Halle14 -Baumwollspinnerei, Leipzig 
2011 Entropie - Über Verlust Und Gewinn, Villa du Parc Centre d#art contemporain, Genéve, Switzwerland 
2007 Utopia - Die Verbesserung Der Welt, Weimar

Was als utopische Stadt begann, breitet sich in Form von Räumen, Installationen und Ortstranformation aus.
MUNROI wurde notwendig, um heutige Phänomene der Raumentwicklung verschiedener Metropolen zu beschreiben einzuverleiben, um sie in anderer Form übersetzt wieder hervorzubringen.

"Bairro Do Carmesim" (vom ende der welt)

Die Kompassnadel dreht sich gen Süden. Nicht nur das Magnetfeld der Erde hat sich hier in diesem Stadtviertel verändert, sondern auch die Anziehung der Materie untereinander, als auch die Schwerkraft selbst. Wie beim flößen von Holzstämmen auf Flüssen skandinavischer Länder, drängen sich zum einen die Gebäude aneinander so, dass Straßen und Plätze verschwanden. 

Im Gegensatz dazu stießen sich Baukörper und einzelne Räume von einander ab, was wiederum zu neuen Wegen und Freiräumen führte. 
Ein weiteres Phänomen beschreibt eine zeitweilige Aufhebung der Schwerkraft. Zu beobachten sind nun Gebäude, die auf der Seite oder auf dem Kopf stehen. Die rätselhaftesten Erscheinungen ergeben sich aus den veränderten Maßstäben der Baukörper, die entweder geschrumpft oder sich vergrößert haben.

Diese Prozesse vollzogen sich über eine längere Zeitperiode, da die Gebäude diese Bewegungen relativ unversehrt überstanden und haben. Nach dem wieder eine gewisse Normalität erreicht wurde haben die Objekte ihre Funktion verändert und die Menschen entdecken und organisieren ihren Lebensraum neu, in dem sie ihre Gangart geändert haben. Der Krebsgang ist ein müßiger Gang, doch nicht für die Bewohner dieses Viertels, die mit unter im Handstand an der Decke laufen. Da sich der Verkehr nicht nur auf den Boden Konzentriert, sondern an Wänden und Decken fortgesetzt wird, ist es umständlich geworden sich nur auf den Füßen fortzubewegen.

 

Kontakt

E-Mail: m.fink [at] thenextart.de
Webseite: munroi.blogspot.de