RICHARD WELZ

Herkunft Lutherstadt Wittenberg/Deutschland
Fach-/Kunstrichtung Fotografie
Studienrichtung Freie Kunst
Curriculum Vitae
2013 Performance "E&W Sessions", Steakhaus Weimar
2013 Gruppenausstellung "Eggsplosion" und Performance "E&W Session", Das Japanische Haus, Leipzig
2013 Preis "Bauhaus-Essentials" für "Action Fotografie - Wege I", Jury: Kristian Jarmuschek, Julie Gay und Toby Cornish, Cristian Lagé, Andreas Reich
2013 Gruppenausstellung "Wild nach Kunst III", Summaery, Bauhaus-Universität Weimar
2013 Gruppenausstellung "Generative Fotografie", Summaery, Bauhaus-Universität Weimar
2012 Gruppenausstellung "Adieu Marie", Marienstraße 2, Weimar
2012 Gruppenausstellung "komplex I", Summaery, Bauhaus-Universität Weimar
2011 Gruppenausstellung "Ohne Titel VI: Flaneure und Fiktionalisten", Summaery, Bauhaus-Universität Weimar
2010 Gruppenausstellung "Raum 010/11", Eigenheim Galerie, Weimar
2010 Studium Freie Kunst bei Prof. Elfi Fröhlich, Bauhaus-Universität Weimar
2008 Gruppenausstellung "Die verlassene Stadt, DAS HAUS, Altes Lager Niedergörsdorf

Ich wurde am 08. Juli 1989 in der Lutherstadt Wittenberg geboren. Seit
2011 studiere ich in Weimar an der Bauhaus-Universität. Fakultät
Gestaltung, Freie Kunst bei Prof. Elf Fröhlich und der künstlerischen
Mitarbeiterin Anke Stiller.
In meinen Arbeiten geht es um die Analyse des Mediums Fotografie,
welches ich für mein künstlerisches Schaffen bevorzugt verwende. Dabeientstehen Arbeiten im Spannungsfeld zwischen Dokumentation und fiktionaler Narration. Oft sind es Werke, die ironisch bis sarkastisch das künstlerische Schaffen und meine eigene Identität hinterfragen.

"ACTION-FOTOGRAFIE, WEGE I, WEIMAR" (bauhaus essentials 2013)

Langzeitbelichtung. Abendliche Spaziergänge werden auf analogem Farbnegativfilm aufgezeichnet. Dabei handelt es sich um eine Art Flanieren, ohne dabei durch die Kamera zu blicken, sondern vielmehr den Blick schweifen zu lassen und in Gedankensträngen zu stöbern. Dadurch entwickelt sich der Bildaufbau zufällig, das Bild wird nicht bewusst komponiert und erhält eine eigenwillige Dynamik. Ähnlich wie ein Insekt fallen mir beim Laufen manche Lichter auf und ich lasse mich von ihnen führen. Dennoch gibt es strukturelle Anhaltspunkte wie parallel verlaufende Linien (z.B. Autorücklichter: 2 Lichter nebeneinander!) oder gleiche Farbmischungen, die aber nicht von mir initiiert wurden. In Anlehnung an das Action-Painting handelt es sich um eine unmittelbare Technik der Bilderzeugung. Der Zufall spielt eine große Rolle. Jede Fotografie ist einmalig. Die Spaziergänge führe ich unregelmäßig und an verschiedenen Orten aus. Die Belichtungszeit eines Motivs beträgt im Durchschnitt 45 Minuten. Gezeigt werden nächtliche Spaziergänge und Heimwege, Fotografien einer Kamera eines flanierenden Fotografen.

Leuchtkasten, Backlightfilm 130 cm x 130 cm / Echtfotobuch, 19 Ausbelichtungen 30 cm x 30 cm / 2013

 

Kontakt

E-Mail: richard.welz [at] uni-weimar.de
ric.welz [at] googlemail.com