RUTH KROLL

Herkunft Weimar/Deutschland
Fach-/Kunstrichtung Malerei/Grafik
Studienrichtung Freie Kunst

 

"gestreift" (Streifzüge)

zeichen u. objekt u. ein ungefähr.da.offenzulegen die reale
immaterie.vs. den raum wo wir alle weilen zu illusorisch denunziert.
dem klar zu werden.wird ein etwas klarsichtig.erscheint
außersein.suspendiert die bezeichneten.polysem in leere.abriß
des jetzt.angebunden an das prekäre flüchtigste.das fest.das
herrlichste chronisch.hier ihr rest.funktionär blutvoll-denkhandlung.
u. zum trotze projektive fläche.eurer welt.die dem
symbolisch getilgt.meint die heterotopieform der bilder.weil die
wirklichkeit früher als alles andere ist.u. final nicht auflöst.die
eigensinngeste eingeführt.geglaubt.


 

(Bauhaus Essentials 2014)

Die Malerei transformiert sich zur dystopischen Ikone um. Die Unternehmung dahinter ist sogar das Zeichen als Inhalt zu sperren. Denn selbst die dem eigene Differenz von informativen Fakt bis hin zum suggestiven Symbol dem Attribut 'fürwahr' nicht nahe genug kommt. Dem zur Folge erhält die Leere den Vorzug. Indem alles Gestische im Bildraum mittels Industriegerät und Chemiekaliecocktail methodologisch einem ad absurdum ästhetischer Aura zugeführt wird. In Konzentration und in Konkurrenz bis Konkurs zum Flüchtigen wird die Möglichkeitsform Bild.

 

Kontakt

Website: www.ruthkroll.de