SAORI KANEKO

Herkunft Tokio/Japan
Fach-/Kunstrichtung Installation, Objekt
Studienrichtung Freie Kunst
Curriculum Vitae
2011 Raum 010/11, Galerie Eigenheim, Weimar
Zwölfenbeinturm,  Universitätbibliothek der Bauhaus-Universität Weimar
Nichts Gelernt!, Gallery Ginza 1choume, Tokio Japan
2012 Gefilterte Natur, Galerie 7B, Erfurt
Adieu Marie, Marienstraße 2, Weimar
2013 Zauberküche, Der Laden, Weimar
VISTE,  Kultur Quartier Petersberg, Erfurt
Liebe zur Kleinen Dinge, Universitätbibliothek der Bauhaus-Universität Weimar
EGGSPLOSION, Das Japanischen Haus, Leipzig
Discokugel,  Atelier, Weimar
2014 Stein-Schere-Papoer, OMA, Weimar
head games, Gallery KUB, Leipzig

Saori Kaneko wurde 1976 in Tokio geworden, studierte von 1997 bis 2001 Ölmalerei als Bachelor an der Joshibi University of Art and Design Tokio in Japan. Seit 2005 wohnt sie in Deutschland und studiert seit 2010 Freie Kunst an der Bauhaus-Universität Weimar.

"ghettoblaster" (bauhaus Essentials 2014)

„Ghettoblaster“ ist die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Problem des Vergessen und der Existenz. Durch die Atomkernschmelze in Japan im März 2011 fürchtete man das Thema „Energieerzeugung durch Atomkraft“ in der ganzen Welt, obwohl es bereits die Katastrophe von Tschernobyle gab. Heute, drei Jahre später, wird das Thema kaum mehr besprochen und die Gesellschaft veränderte sich nicht wirklich. Meine Arbeit „Ghettoblaster“ zeigt Fotos aus Kellern oder Dachböden mit Momenten, die als Erinnerung erhalten bleiben sollten. Augenblicke werden auf Erinnerungsfotos, deren Existenz schnell vergessen wird, verbannt. 


2014, LED Lampen, Phosphoreszenz, Box aus Holz, Milchglass, Installation 375x585x130mm

 

Kontakt

E-Mail: saorikaneko [at] hotmail.de